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Homepage im Aufbau - Photos, Gruppen, Vereine werden noch ergänzt

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Neuer Ausschuss für die Periode

2017-2020

Neuer Ausschuss


Vereinsübergabe von Daniel Klotz an Patrick Auer 












Bürgermeister Christian Abenthung gratuliert dem neuen Obmann Patrick Auer

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Servus-Magazin Ausgabe 02/2017

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Servus-TV-Beitrag vom 06.01.2017 


Heimatleuchten Spezial

Das Feuer weitergeben, unsere Bräuche

Dokumentation | Österreich 2017

"Mehr als fünf Puppenspieler müssen in absolutem Einklang miteinander arbeiten, wenn die Prima Ballerina die Zuschauer mit ihrem einzigartigen Tanz verzaubert." Die Leiterin des Salzburger Marionettentheaters Barbara Heuberger spricht voller Hochachtung von "ihren" Künstlern. Aus der ganzen Welt kommen begnadete Puppenspieler, um sich die einzigartigen Vorstellungen in Salzburg anzusehen. In den letzten Jahren ist es sogar zu einer kleinen Renaissance dieses Schauspiels gekommen, die auch der Konkurrenz durch moderne Medien getrotzt hat. 

Das Marionettenspiel ist nur ein lebendiges Erbe Österreichs, das von der UNESCO ausgezeichnet wurde. Ein Erbe, so vielseitig und abwechslungsreich wie unser Land. 

Die Bandbreite der wichtigen, immateriellen Kulturgüter reicht von den "Schwarzen Grafen“, wie man früher die Schmiede in Österreich genannt hat, bis zum überlieferten Wissen über die Lawinengefahr. Es ist ein Lebendiges Erbe, das gerade zur Faschingszeit allerorten spürbar wird. Schließlich sind viele Bräuche wie auch das Axamer Wamperlreiten ausgezeichnet worden.

Wie auch beim Aperschnalzen im historischen Rupertiwinkel. Das Aperschnalzen ist ein aus der kunstvollen Handhabung der Peitschen entsprungener Brauch, der aus Zeiten stammt, in denen der Umgang mit Tieren wesentlich den Alltag geprägt hat. Seit mehr als 200 Jahren knallen die Peitschen während der Winterszeit. Und wenn sich die besten Passen im Wettstreit messen, dann ist das ein ganz besonderer Moment, bei dem die mehr als tausend Zuhörer ganz still werden. Erleben Sie Österreichs lebendiges Erbe von seiner schönsten Seite.

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UNESCO - Verzeichnis


Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich 
Axamer Wampelerreiten 
Antragsteller: Daniel Klotz 
Bundesland: Tirol 
Bereich: Gesellschaftliche Praktiken, Rituale und Feste 

Das Wampelerreiten ist fixer Bestandteil des Faschingsgeschehens in Axams und wird jährlich am sogenannten ‚Unsinnigen Donnerstag‘ vor dem Faschingssonntag durchgeführt. Im Vordergrund stehen die namensgebenden Wampeler - junge Burschen und Männer, die ein weites, weißes Leinenhemden tragen, das mit Heu prall ausgestopft wird. Dadurch erhalten die Wampeler ihre „Wampe“, womit umgangssprachlich ein dicker Bauch bezeichnet wird. Mit einem roten, kurzen Rock über der Hose und einem breiten Ledergürtel sowie mit einem kurzen Holzstock ausgestattet ziehen die Wampeler in gebückter Haltung durch den Ort. Ihre Gegenspieler sind die „Reiter“, die versuchen, die Wampeler umzustoßen und auf den Rücken zu legen, um deren weißes Hemd zu beschmutzen. Der Stock hilft den Wampelern, das Gleichgewicht zu halten sowie unfaire Angriffe von vorne abzuwehren. Nach mehreren Runden durch den Ort wird am Abend beim Dorfwirt der beste Wampeler mit dem saubersten Rücken gekürt. Begleitet wird das Axamer Wampelerreiten von sogenannten ‚Banden‘, die während der Fastnacht verkleidet von Gasthaus zu Gasthaus ziehen, um zu musizieren, zu tanzen und Dorfbegebenheiten zu persiflieren. 
Der Ursprung des Axamer Wampelerreitens ist wenig bekannt. Ebenso lässt sich über den Zweck bzw. die Bedeutung nur mutmaßen. Interpretationen sehen in der Praxis beispielsweise das Winteraustreiben oder die Bewältigung der Natur. Die ersten schriftlichen Hinweise datieren auf Mitte des 19. Jahrhunderts. Neuere Deutungen des Kampfes verweisen auf einen Übergangsritus, bei dem junge Burschen durch die Teilnahme in die Riege der Männer aufgenommen werden. Der Kampf zwischen Wampeler und Reiter erfolgt nach festen Regeln. Beim Angriff darf sich der Reiter nur von hinten nähern. Steht ein Wampeler mit dem Rücken zu einem Haus, einer Wand, einem Zaun oder einem Brunnen, so darf er nicht angegriffen werden. Spätestens an den eigens eingerichteten „Kampfzonen“ treffen die Gegner aber aufeinander. Sieger ist jener Wampler, dem es gelingt, sein weißes Hemd so sauber wie möglich zu halten. 
Alle vier Jahre findet zusätzlich ein großer Fastnachtsumzug statt, bei dem auch Tuxer, Flitscheler, die Boarischen, der Bojazzl und andere regionale und für Tiroler Fasnächte typische Figuren vertreten sind. Originell ist hierbei der Axamer Bock - ein lebender Ziegenbock. Dieser wird vom sogenannten ‚Goaßer‘ geführt, der einen kuriosen Vorfall aus der Dorfchronik rezitiert. Auch die ‚Bluatigen‘ sind einzigartig und bilden ein subversives Element der Axamer Fastnacht. Junge Burschen in Badehosen beschmieren sich mit Tierblut und behängen sich mit Tiergedärmen, um anschließend brüllend durch das Dorf zu laufen und sowohl Publikum, TeilnehmerInnen sowie die Organisation zu schrecken. Die ‚Bluatigen‘ sind organisatorisch nicht in das Fastnachttreiben eingebunden und treten in unregelmäßigen Abständen unvorhergesehen auf. 
-> Link UNESCO

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UNESCO - Bezirksblatt Artikel

 

 

Der Axamer Fasnachtsbrauch wurde vor kurzem zum "Immateriellen Kulturerbe in Österreich" erhoben! 
Nein – es ist noch nicht Fasnacht, aber die Axamer Wampeler sind in aller Munde! Grund: Das Wampelerreiten wurde zum "Immateriellen Kulturerbe in Österreich" in der Kategorie "Gesellschaftliche Praktiken, Rituale und Feste" erhoben und zählt somit zur nationalen Unesco-Liste der historisch bedeutsamen Brauchtümer. Fasnachts-Obmann Daniel Klotz: "Das sind natürlich großartige Nachrichten, die uns allen viel Freude bereiten. Wir haben den Antrag auf Aufnahme gestellt und waren damit erfolgreich!" 
Hintergrund 
Die Erstellung eines Verzeichnisses des Immateriellen Kulturerbes in Österreich sowie seine stete Aktualisierung sind Verpflichtungen, die Österreich mit der Ratifizierung des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes im Jahr 2009 eingegangen ist. Damit eine möglichst breite Beteiligung der TraditionsträgerInnen am Prozess der Erstellung gewährleistet werden kann, sind diese selbst aufgefordert, Anträge zur Aufnahme zu verfassen und an die Österreichische UNESCO-Kommission zu senden. Mittlerweile zählt das Österreichische Verzeichnis 90 Eintragungen, davon sind 38 aus der bereits erwähnten Kategorie, in die auch das Wampelerreiten eingereiht wurde. 
Fixer Fasnachtsbestandteil 
Das Wampelerreiten ist fixer Bestandteil des Faschingsgeschehens in Axams und wird jährlich am sogenannten ‚Unsinnigen Donnerstag‘ vor dem Faschingssonntag durchgeführt. Im Vordergrund stehen die namensgebenden Wampeler - junge Burschen und Männer, die ein weites, weißes Leinenhemden tragen, das mit Heu prall ausgestopft wird. Dadurch erhalten die Wampeler ihre „Wampe“, womit umgangssprachlich ein dicker Bauch bezeichnet wird. Mit einem roten, kurzen Rock über der Hose und einem breiten Ledergürtel sowie mit einem kurzen Holzstock ausgestattet ziehen die Wampeler in gebückter Haltung durch den Ort. Ihre Gegenspieler sind die „Reiter“, die versuchen, die Wampeler umzustoßen und auf den Rücken zu legen, um deren weißes Hemd zu beschmutzen. Der Stock hilft den Wampelern, das Gleichgewicht zu halten sowie unfaire Angriffe von vorne abzuwehren. Nach mehreren Runden durch den Ort wird am Abend beim Dorfwirt der beste Wampeler mit dem saubersten Rücken gekürt. Begleitet wird das Axamer Wampelerreiten von sogenannten ‚Banden‘, die während der Fastnacht verkleidet von Gasthaus zu Gasthaus ziehen, um zu musizieren, zu tanzen und Dorfbegebenheiten zu persiflieren.
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Blog Innsbruck

 

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Kostümfundus

 

Der Kostümfundus wurde in den vergangenen Jahren stark erweitert. Flitscheler-Gewänder und zahlreiche Gegenstände zum "Altboarisch Paarl giahn" wurden aufgenommen, unter anderem alte Anzüge, Röcke und Schürzen, Blusen und wundervolle Stotzn. 

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Zeitung Axamer Bock

 

Im Hinblick auf den nur alle vier Jahre stattfindenden Umzug wird es 2017 wieder eine Fasnachtszeitung, den traditionellen „Axamer Bock“, geben. 


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Fasnachtsfilm Servus-TV "Hoagascht"

Wampelerreiten in Axams

 

Magazin | Österreich 2015

Die Axamer Fasnacht wird als echtes Tiroler Brauchtum seit Jahrhunderten gepflegt und bewahrt. Mit den traditionellen Figuren der Wampeler, Tuxer, Flitscheler, Nadln, Buijazzln und Altboarischen Paarln zählt die Fasnacht in Axams zu den sechs großen in Tirol. Den Höhepunkt bildet der wohl raueste Fasnachtsbrauch im Alpenraum - das Wampelerreiten. Eigentümlich, brachial und faszinierend zugleich. Christina Brunauer taucht diesmal in die Fasnachtsbräuche des Tiroler Mittelgebirges ein, besucht Maskenschnitzer, Breznmacher und Fasnachtsurgesteine, ist beim "Bandngiahn" dabei und erlebt wie die Axamer den Winter niederreiten.

 

Am 13.02.2015 strahlte Servus-TV den Axamer Fasnachtsfilm 2015 aus. Dieser läuft auf Servus TV um 18:40 Uhr. Es fand ein public-viewing an diesem Tag im Schützenheim statt. Auf eure Kommen freute sich der Fasnachtsverein!


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DAS WAR DER GROSSER UMZUG MIT WAMPELERREITEN 15.02.2015

 

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